Unsere Gemeinde 2017 in der hiesigen Presse:

       Das Jahr 2008   Das Jahr 2009      Das Jahr 2010   Das Jahr 2011
 
      Das Jahr 2012     Das Jahr 2013      Das Jahr 2014     Das Jahr 2015     Das Jahr 2016   
 

St. Marien-Sternsinger waren wieder zu Gast im Schwelmer Rathaus.
Schwelmer Prinzentitel bleibt in der Familie I  Eltern und Kinder Hand in Hand  I  Winfried Odenwald ist auch mit 86 Jahren noch nicht im Ruhestand
Palmsonntag - Schwelmer sollen auch im Alltag zum Glauben stehen I  Wie ist ein Glaubensbekenntnis? I  Peter Jennemann räumt auf I Wir gingen zur ersten hl. Kommunion I
Freiwillig in St. Marien
  I  Neue Gottesdienstordnung
 

Propstei St. Marien bekommt neue Gottesdienstordnung
Ab 15. Juli tritt Regelung in Kraft. Sie ist ausgerichtet auf zwei Priester im aktiven Dienst

Schwelm. Im Juni 2016 hat der Pfarr­gemeinderat die Mitglieder der Propstei in den drei Städten Schwelm, Gevelsberg und Ennepe­tal gebeten, Vorschläge für eine Got­tesdienstordnung mit weniger Pries­tern zu machen. Rund 25 Vorschläge sind eingegangen. Diese wurden ge­bündelt und mit den verschiedenen Gremien in der katholischen Props­tei St. Marien diskutiert. Viele Ge­meindemitglieder konnten sich so an diesem Prozess beteiligen.

Start mit Ferienbeginn

Ab 15. Juli 2017 (Ferienbeginn) soll nun diese neue Gottesdienstord­nung in Kraft treten. Sie ist ausge­richtet auf zwei Priester im aktiven Dienst. Mit Hilfe der Priester im Ru­hestand und im besonderen Dienst und eventuell neu in den EN-Süd- kreis kommende Priestern wird es allerdings länger möglich sein, Über­gangslösungen zu belassen und für weiteren Gottesdienste (z.B. Taufen, Hochzeiten, Beisetzungen) Kapazi­täten zu haben.

Außerdem wird es auch weiterhin Gottesdienste, Andachten und Ge­betszeiten geben, die von haupt- oder ehrenamtlichen Wortgottes-

dienstleitem geleitet werden. Zu künftig immer häufiger werden woh auch Beerdigungen nicht mehr in je dem Fall von einem Priester begleite werden können. Wie in vielen Län dem und Pfarreien üblich wird es da für in Schwelm, Gevelsberg und Ennepetal mehr und mehr ausgebil dete ehren- oder hauptamtliche Kräfte geben.

Das ändert sich

Was wird sich nun mit der neuen Gottesdienstordnung genau än dem? Einige Werktagsgottesdienste werden wegfallen oder verschoben. Weiter wird in Ennepetal-Voerde die Messe am Samstag Abend 18 Uhr entfallen und in Schwelm die frühe Messe am Sonntag Morgen um 8.30 Uhr. Die 11-Uhr-Messe in Schwelm rutscht auf 11.15 Uhr. Die 10.30- Uhr-Messe in Gevelsberg wird ver­legt auf 9.30 Uhr.

Genaues kann man erfahren auf der Homepage der Propstei St. Marien unter
www.propstei-marien.de
.
Außerdem informiert die Propstei darüber in ihren Veröffentlichungen und selbstverständlich auch in Aushängen
.

 
Freiwillig in St. Marien

Schwelm 27.Mai 22017
Das ist der Name einer neuen Ehren­amtsbroschüre, die die katholische Propstei St. Marien Schwelm - Ge­velsberg - Ennepetal seit Ende April in den Gemeinden vorstellt. Wäh­rend sich bundesweit immer mehr Freiwillige für projektbezogene Arbeit fänden, gehe die Zahl der Eh­renamtlichen in der Kirche zurück. „Dabei ist Kirche schon immer auf das Ehrenamt ausgelegt“, erklärt Claudia Buskotte, Pastoralreferen­tin in der Propstei St. Marien.

Pfarrei will Koordinator einstellen

Um diesem Trend entgegen zu wir­ken und vor allem um zu zeigen, wo man sich in der Pfarrei freiwillig en­gagieren kann, hat die Pastoralrefe­rentin gemeinsam mit Christoph Werecki, Kaplan in der Propstei und Claudia Wittwer, die selbst seit Jah­ren ehrenamtlich engagiert ist, die Ehrenamtsbroschüre „Freiwillig in St. Marien“ erarbeitet. „Das ist eine Broschüre für Ehrenamtliche und solche, die es werden wollen“, sagt Werecki.

Um die Erfordernisse und Anfor­derungen an das Ehrenamt kennenzulemen, haben die drei im vergan­genen Jahr eine Ausbildung zum Eh­renamtskoordinator gemacht. Orga­nisiert wurden die Kurse vom Bis­tum Essen. Für die Propstei ist die Broschüre, die 50 Angebote beinhal­tet, Neuland. Wir wollten die Ehren­amtlichen, die jetzt schon da sind, begleiten und unterstützen“, betont Werecki.

Gleichzeitig wolle man für neue Ehrenamtliche werben. Um best­möglich zu erklären, was man für das jeweilige Ehrenamt benötigt und um welche Arbeit es geht, hat das handliche Heft eine Legende mit Symbolen, die sich herausklappen lässt und an jedes einzelne Angebot angelegt werden kann. „So sieht man auf den ersten Blick, was man für das jeweilige Ehrenamt mitbrin­gen sollte“, sagt Claudia Wittwer, die im Pfarrgemeinderat tätig ist. Diese Broschüre sei der erste wichtige Schritt. „Im zweiten Schritt wollen wir einen Ehrenamtskoordinator in der Pfarrei einstellen, der als An­sprechpartner für die Ehrenamtli­chen fungiert, berät und unterstützt und vor allem für Neulinge da ist, um sie in das Angebot einzuführen“, sagt Buskotte. „Eine Seite im Heft ist mit Fragezeichen versehen - für all diejenigen, die eigene Ideen Umset­zen wollen.“

Die Broschüre ist in allen katholi­schen Kirchen, in Schwelm bei Kamp, Köndgen und der Sparkasse und in Ennepetal i

 

Wir gingen zur ersten hl. Kommunion

Diese Kinder  treten in unserer Gemeinde zum ersten Mal zum Tisch des Herrn:

Erstkommunionfeier 07. Mai 2017

Nevio Leonardo Almeida Rosa * Karolin Emilia Donocik *
Marie Luise Kabela * Emelie Neutenkötter * May Plavcic *
Yuna Tran * Carolin Voß

Katechetinen: Frau Mattausch, Frau Neutenkötter

Mia Bochynek * Alina Dinklage * Janice Hahn
Emilia-Sophie Göhlich * Antonio Greco * Joshua Gries
Justus Ruben Jäger * Rohith Partheepan * Diana Perkovic

Katechetinnen: Frau Hahn, Frau Perkovic

 

 

Erstkommunionfeier 14. Mai 2017

Laurenz Althoetmar * Fabienne Bartel * Julio Gil Zapata
Frida Kindel * Helen Mebus * Adrian Romaschow
Fiona Spoerer * Jan-Maikel Velthuis * Nick-Jaron Velthuis
Kevin Weigand * Helena Emilia Wirth

Katechetin: Frau Schweser

Rainer Berg * Niklas Bilecki * Laura Brill *Lorena Gehle
Lennard Haim * Clemens Heinz * Alysha Chantal Orlik
Giuseppe Orsogna * Fee Sophie Mia Wachtfeitl * Dustin Wilke

Katechetinnen: Frau Heinz, Frau Pöppelmeyer

Wir heißen die Kommunionkinder in der Eucharistiegemeinschaft  unserer Gemeinde herzlich Willkommen und gratulieren ihnen
und ihren Eltern herzlich! Herzlich danken wir auch den Katechetinnen, die unter der Leitung von Frau Maria Rüther die Kinder auf dem Weg
zur Erstkommunion begleitet haben, für ihren Einsatz und ihr Glaubenszeugnis.

 

Westfälische Rundschau

Donnerstag, 18. Mai 2017

Peter Jennemann räumt auf

in einer der oberen Etagen des Kolpinghauses gibt es das Josefszimmer. In ihm lagert ein Schatz. Wer jetzt an Gold und Edelsteine denkt, der ist auf dem Holzweg. Es sind keine materiellen Werte, die dort zu finden sind, sondern eher histo­rische: alte Fotos, Dokumente, entwertete Sparbücher und Protokollbücher aus den An­fängen der 1862 gegründeten Kolpingfamilie Schwelm. Bei Peter Jennemann ist der Schatz in guten Händen.

Der Pensionär, der einst im Rettungsdienst Leben rettete, rettet nun die historischen Schätze vor dem Vergessen, indem er Ordnung in die Archivalien bringt. Auch das ist ehrenamtliches Engagement.        

 

FOTO: BERND RICHTER

 
Wie ist ein Glaubensbekenntnis?
Teilnehmer der Kinderkartage in St. Marien halten Gedanken schriftlich fest

Schwelm
yon Katrin Böcker

Die Kinderkartage der Propstei St. Marien sind mittlerweile ein Selbstläufen. Längst ist es zur Tradition geworden, dass die jüngsten Gemeindemitglieder vor Ostern im Jugendheim zusammen kommen,
 um zu singen, zu basteln und spielerisch etwas über den Glauben zu lernen. Die jüngsten der Kinder sind Erstklässler, sechs Jahre alt, die ältesten elf Jahre. Viele kommen jedes Jahr - und wenn
sie langsam aus dementsprechenden Alter herauswachsen, zwölf, 13,14 werden, helfen sie häufig als Mitarbeiter tatkräftig mit. Mit 32 Anmeldungen waren die Tage auch in diesem Jahr erneut restlos
aus gebucht.

Kreativangebote zu Ostern

Das Team um Gemeindereferentin Maria Rüther hatte sich einiges einfallen lassen. Allen voran gab es viele Kreativangebote rund ums Thema Ostern: Osterkerzen verzieren, Kreuze aus Knetmasse
 formen und Filz-Eier basteln. Darüber hinaus konnten die Kinder bei einem Barfußparcours mit verbundenen Augen ihren Tastsinn prüfen. Geführt von einem Partner ging es vorsichtig über Holz und Laub, Moos,
Sägespäne, Tannenzweige und schließlich ins Wasser. An jeder Station galt es zu überlegen: Worauf stehe ich eigentlich gerade?

 

Das übergeordnete Thema der Kartage war in diesem Jahr das Glaubensbekenntnis - ein für Kinder schwieriger Text, der für das Christentum aber eine zentrale Rolle spielt, wie Maria Rüther erläuterte:

„Das Glaubensbekenntnis ist letztlich der Text, der alle Christen verbindet, in dem alle wichtigen Inhalte stehen.“ Im Rahmen der Kartage sollte das Glaubensbekenntnis so erklärt werden, dass es für
Kinder verständlich wird. Dazu führten die Mitarbeiter jeden Tag ein kurzes Theaterstück auf, mithilfe dessen den jungen Teilnehmern gezeigt werden sollte, wie Gott eigentlich ist, Unter anderem war

dabei die Erzählung vom barmherzigen Vater The-ma. Abgerundet wurde das Programm durch Lieder wie „Du hast uns deine Welt geschenkt“. Schließlich waren die jungen Teilnehmer auch selbst gefragt: Was glauben sie selbst - wie ist Gott? Und was gehört ihrer Ansicht nach in ein Glaubensbekenntnis hinein? Die Antworten wurden in ein Heft eingetragen, das am Ende jeder mit nach Hause nehmen konnte - so konnte jedes Kindseinen individuellen Zugang zum Glauben festhalten.

 

Palmsonntag - Schwelmer sollen auch im Alltag zum Glauben stehen

Von Laura Dicke
Schwelm.  

Vor Beginn der Karwoche: Mit Palmweihe und kleiner Prozession feiert die Propsteigmeinde St. Marien den Palmsonntag.

Mit der traditionellen Palmweihe und einem kurzen Prozessionszug in die Kirche feierte die Propsteigemeinde St. Marien den Palmsonntag. Gemeinsam mit dem Kinder- und Spatzenchor sowie den Marienkäfern der Kita St. Marien wurde eine große Familienmesse gestaltet, um dem Einzug Jesu Christi nach Jerusalem zu gedenken.

Der Gottesdienst begann traditionell außerhalb der Kirche vor dem Pfarrhaus. Die Kinder hatten zuvor bereits kleine Palmsträucher gebastelt und mit bunten Bändern geschmückt, die sie nun feierlich in die Höhe hielten. Propst em. Heinz Ditmar Janousek segnete die Palmsträucher mit Gebet und Weihrauch und besprengte sie mit Weihwasser. Gemeinsam wurde das erste Lied „Singt dem König Freudenpsalmen“ gesungen, bevor alle in die Kirche einzogen. Mit dem von Palmzweigen geschmückten Prozessionskreuz vorab und im Wechselgesang gingen die Geistlichen bei einer kleinen Prozession vom Pfarrsaal in die Kirche.

Passionsgeschichte vorgetragen

Beim festlichen Gottesdienst lauschten dann Groß und Klein aufmerksam der Passionsgeschichte Jesu aus dem Evangelium. Durch viele Bilder und eine kindgerechten Erzählung konnten auch die Kleinsten die Leidensgeschichte und den Verrat an Jesus durch Judas verstehen. Heinz Ditmar Janousek rief dazu auf, auch im Alltag zu seinem Glauben zu stehen und den Glauben nicht zu verraten, so wie es Judas tat. „Wir freuen uns heute, haben Jubellieder gesungen und Palmen geschmückt, doch bekennen wir uns auch im Alltag als Gläubige?“, hinterfragte er. Mit den Worten „Ich möchte, dass wir immer Jesus-Fans sind“, gab Janousek schließlich ein klares „Ja“ zum Glauben und auch zu Jesus.

Zwischendurch sang der Kinder- und Spatzenchor Lieder zum Palmsonntag, darunter auch das bekannte Lied „Jesu zieht in Jerusalem ein“. Alle Kinder sangen laut und voller Freude mit und wedelten mit ihren Palmsträuchern. Auch ein paar Fürbitten hatten die Kleinen vorbereitet, die anschließend von einigen Mädchen gemeinsam mit Propst em. Janousek vorgetragen wurden. Der Gottesdienst endete mit einem gemeinsamen Gebet. Anschließend trafen sich die Gläubigen zum gemeinsamen Fastenessen im Pfarrsaal.

Mit der Palmweihe und der Palmprozession am Palmsonntag wird dem Einzug Jesu Christi nach Jerusalem gedacht, bei dem ihm das Volk mit Palmsträuchern zuwinkte und ihn als Messias huldigte. Außerdem ist der Palmsonntag im katholischen Glauben der Auftakt der Karwoche, auch Heilige Woche genannt. Diese beginnt nach dem Palmsonntag, schließt Karfreitag und Gründonnerstag ein und endet mit dem Karsamstag. In der Osterzeit wird dem letzten Abendmahl, dem Kreuzestod und der Auferstehung Jesu gedacht.

 

Winfried Odenwald ist auch mit 86 Jahren noch nicht im Ruhestand

Bild: Pfarrer Winfried Odenwald (Mitte) beim Festgottesdienst in der Marienkirche im Kreise seiner Priesterkollegen.

Schwelm

Winfried Odenwald war viele Jahre Pfarrer in St. Engelbert Gevelsberg und feierte nun sein 60-jähriges Priesterjubiläum.
Es heißt „Diamanten entstehen unter Druck“, doch das trifft nicht auf alle zu. Winfried Odenwald, der seit mittlerweile 60 Jahren katholischer Priester aus Überzeugung ist, feiert in diesem Jahr sein diamantenes Priesterjubiläum. Anlässlich seines Ehrentags kamen zahlreiche Gemeindemitglieder in der Propsteikirche St. Marien zusammen, um diesen gemeinsam mit dem Jubilar
zu zelebrieren

 

 

Eltern und Kinder Hand in Hand

120 junge und erwachsene Teilnehmer beim Familientag in St. Marien
Von Celine Padberg

Schwelm. Sätze wie „Ich bin ein Schaf“ - „Und ich bin eine Maus“ waren beim Familientag der katholi­schen Kirche St. Marien keine Sel­tenheit. Unter dem Motto „Ferien auf dem Bauernhof“ wurde dieser Tag begangen. Bereits zum neunten Mal führt der Gemeinderat diese jährliche Aktion für Eltern und Kin­der im Alter zwischen drei und acht Jahren durch, damit diese gemein­sam Zeit miteinander verbringen können.

Familiengottesdienst und Brunch

Der Tag wurde mit einem Familien­gottesdienst und einem Brunch ein- geleitet, an dem etwa 120 Personen teilnahmen, eingeleitet. Anschlie­ßend wurden die Teilnehmer in ver­schiedene Gruppen eingeteilt, in denen sie dem ihnen zugeteilten Tier verkleideten. „Das ist das Schöne da­ran - Eltern und Kinder machen ge­meinsam etwas“, so Hauptorganisa­torin Elisabeth Thier.
Besonders froh ist sie über die etwa 30 ehren­amtlichen Helfer, die dafür sorgten, dass alles glatt lief. Unter anderem organisierten diese Kaffee und Ku­chen oder leiteten die einzelnen Gruppen.
Nachdem die einzelnen Gruppen fertig waren mit der Vorbereitung,wurden die Ergebnisse präsentiert. Ob mit einem Tanz oder einem klei­nen Theaterspiel, die Kinder und Er­wachsenen präsentierten ihre Tiere. Dabei kam sehr gute Stimmung auf, vor allem als dann eine Bauemhof­party angesagt war, bei der alle mittanzen durften.

 

Schwelmer Prinzentitel bleibt in der Familie

Schwelm.
von Fabian Vogel

 

Das neue Schwelmer Prinzenpaar Kerstin und Fabian Hartje (vorne links) bei der Proklamation. Links im Hintergrund ihre Vorgänger Stefanie Helsper und Julius Hartje (rechts daneben)

Foto: Fabian Vogel

 


Kerstin und Fabian Hartje sind das neue Schwelmer Prinzenpaar. Sie folgen auf Julius Hartje und dessen Lebensgefährtin Stefanie Helsper.

Die berühmt berüchtigte Rakete wurde gleich mehrfach von den Mitgliedern der Kolpingsfamilie bei der Proklamation des neuen Prinzenpaars gestartet. Selbstverständlich auch für das neue Paar, dass am Freitagabend im Kolpinghaus bekannt gegeben wurde. Der Thron ist zwar keine Erbmonarchie im eigentlichen Sinne, in diesem Jahr bleibt er allerdings in der Familie Hartje. Kerstin und Fabian übernehmen die Geschäfte, nachdem im letzten Jahr der kleine Bruder von Fabian, Julius Hartje, mit seiner Partnerin Stefanie Helsper, das Zepter in der Hand hatte.

Doch bevor das wohl gehütete Geheimnis um das Prinzenpaar für Närrinnen und Narren der Kolpingfamilie gelüftet wurde, nutzte Sitzungspräsident Christian Beckmann die Gelegenheit, den zahlreichen anwesenden Mitgliedern in der prall gefüllten Gaststätte einen Rückblick der Höhepunkte aus dem vergangenen Jahr zu präsentieren. Zugleich dankte er den vielen Helfern für die tolle Zusammenarbeit in seiner ersten Session als amtierender Sitzungspräsident.

Inthronisierung

Im Anschluss folgte die von vielen mit Spannung erwartete Bekanntgabe und Inthronisierung des neuen Prinzenpaares. Mit der Übergabe der Insignien Mantel, Orden, Prinzenhut, Krönchen und Spiegel an Prinz und Prinzessin übernahmen Kerstin I. und Julius I. offiziell die Amtsgeschäfte ihrer Vorgänger.

Dabei galt der erste Gruß, naturgemäß in der sich reimenden Wechselrede, dem alten Prinzenpaar: „Ihr Beiden gabt uns Potenzial, fürs nächste Jahr im Karneval“, bedankte sich Fabian der I. der bei dieser Gelegenheit seinen Vorgängern gute Arbeit attestierte. „Julius und Steffi auf dem Thron, bereiteten uns eine super Session“, so der neue Prinz. Die beiden gebürtigen Schwelmer, selber seit Jahren in der Kolpingsfamilie und damit folgerichtig auch zur fünften Jahreszeit immer sehr aktiv, schauen voller Begeisterung auf ihre nun anstehenden Aufgaben: „Wir freuen uns, den Menschen Fröhlichkeit zu bringen“ so die neue Prinzessin Kerstin Hartje.

Prunksitzung bereits ausverkauft

Nachdem beide bereits vor Jahren aufgefordert wurden, als Prinzenpaar tätig zu werden, ist es also jetzt soweit. „Wir wurden oft gefragt, und die Kolpingsfamilie hat uns schließlich überredet“, erklären beide, wie es zu ihrer Ernennung gekommen ist. Die beiden neu gekrönten Vertreter des diesjährigen Karnevals in Schwelm schauen ohne Scheu auf die nun anstehenden Verpflichtungen: „Das schwerste war sicherlich die Proklamation, der Bühnenbau für die Prunksitzung läuft bereits - es gibt eigentlich nichts, auf das wir uns nicht freuen“, so Fabian Hartje.

Neues Motto bekanntgegeben

Pflichtbewusst präsentierten beide dann natürlich auch das Motto des diesjährigen Schwelmer Karnevals: „Ahoi und volle Fahrt voraus, mit der MS Karneval im Kolpinghaus.“ Nach einem lautstarken dreifachen „Schwelm Helau“ richtete auch Ehrennachtwächter Christian Fasel seine Glückwünsche an das neue Prinzenpaar.

Dabei blieben auch die anstehenden Termine von Sitzungspräsident Christian Beckmann nicht unerwähnt. Am 24. Februar startet mit der Awo-Sitzung das wilde Treiben, einen Tag später folgt die große, bereits ausverkaufte Prunksitzung. Wiederum einen Tag später kommt der Karneval in den Marienstift, bevor die „dollen Tage“ am Rosenmontag mit dem Rathaussturm und dem Kinderkarneval am 27. Februar auf die Zielgeraden einbiegen.

 

St. Marien-Sternsinger waren wieder zu
Gast im Schwelmer Rathaus.


Schwelm:
Feierlich und fröhlich zugleich gestaltete sich jetzt der Besuch der Sternsinger der Katholischen Propsteigemeinde St. Marien im Schwelmer Rathaus. 45 Kinder und Jugendliche im Alter von 5 bis 14 Jahren sangen Lieder und sammelten Spenden für den guten Zweck. In diesem Jahr steht die Sternsinger-Aktion unter dem Motto: „Gemeinsam für Gottes Schöpfung in Kenia und der Welt!“ Die Spenden kommen über das Missionswerk Kindern in 1550 Projekten weltweit zugute.
Seit vielen Jahren besuchen die Sternsinger auch das Schwelmer Rathaus, wo man sich über die Heiligen Drei Könige in ihren glitzernden Gewändern sehr freut. In Vertretung für die verunfallte Bürgermeisterin Gabriele Grollmann begrüßten Schwelms Beigeordneter Ralf Schweinsberg und die stellvertretende Bürgermeisterin Christiane Sartor die engagierten Kinder und ihre Begleiter/innen. Sie steckten ebenso eine Spende in die Sammelbüchsen wie zahlreiche Mitarbeiter/innen der Verwaltung, die sich den Besuch der Sternsinger nicht entgehen ließen.

Bevor die Kinder den Segen über der Tür der Bürgermeisterin und am Rathauseingang anbrachten, gab es noch Getränke und, so Ralf Schweinsberg, „Süßigkeiten zum Schnuckeln!“
Wie Kerstin Hartje betonte, absolvieren die Kinder auch in diesem Jahr ein stattliches Programm. Sie suchen Schwelmer Sozialeinrichtungen auf, wie z.B. die Seniorenheime; sie singen zudem im Krankenhaus, bei der Caritas und im Christian-Ehlhardt-Haus. Der kommende Sonntag steht ganz im Zeichen der Auftritte in zahlreichen Privathaushalten.
Schon im Herbst beginnen die Vorbereitungen für die große Aktion, die von vielen Gemeindemitgliedern, darunter auch Eltern und ehemalige Sternsinger, unterstützt wird. Es werden Fahrdienste arrangiert, und am Sonntag wird für die Kinder auch gekocht.

„Das Schönste“, so Kerstin Hartje, „ist, dass niemand seine Unterstützung als Pflicht versteht. Es bereitet allen wirklich viel Freude!“