Unsere Gemeinde 2017 in der hiesigen Presse:

       Das Jahr 2008   Das Jahr 2009      Das Jahr 2010   Das Jahr 2011
 
      Das Jahr 2012     Das Jahr 2013      Das Jahr 2014     Das Jahr 2015     Das Jahr 2016   
 

St. Marien-Sternsinger waren wieder zu Gast im Schwelmer Rathaus.
Schwelmer Prinzentitel bleibt in der Familie I  Eltern und Kinder Hand in Hand  I  Winfried Odenwald ist auch mit 86 Jahren noch nicht im Ruhestand
 

Winfried Odenwald ist auch mit 86 Jahren noch nicht im Ruhestand

Bild: Pfarrer Winfried Odenwald (Mitte) beim Festgottesdienst in der Marienkirche im Kreise seiner Priesterkollegen.

Schwelm

Winfried Odenwald war viele Jahre Pfarrer in St. Engelbert Gevelsberg und feierte nun sein 60-jähriges Priesterjubiläum.
Es heißt „Diamanten entstehen unter Druck“, doch das trifft nicht auf alle zu. Winfried Odenwald, der seit mittlerweile 60 Jahren katholischer Priester aus Überzeugung ist, feiert in diesem Jahr sein diamantenes Priesterjubiläum. Anlässlich seines Ehrentags kamen zahlreiche Gemeindemitglieder in der Propsteikirche St. Marien zusammen, um diesen gemeinsam mit dem Jubilar
zu zelebrieren

 

 

Eltern und Kinder Hand in Hand

120 junge und erwachsene Teilnehmer beim Familientag in St. Marien
Von Celine Padberg

Schwelm. Sätze wie „Ich bin ein Schaf“ - „Und ich bin eine Maus“ waren beim Familientag der katholi­schen Kirche St. Marien keine Sel­tenheit. Unter dem Motto „Ferien auf dem Bauernhof“ wurde dieser Tag begangen. Bereits zum neunten Mal führt der Gemeinderat diese jährliche Aktion für Eltern und Kin­der im Alter zwischen drei und acht Jahren durch, damit diese gemein­sam Zeit miteinander verbringen können.

Familiengottesdienst und Brunch

Der Tag wurde mit einem Familien­gottesdienst und einem Brunch ein- geleitet, an dem etwa 120 Personen teilnahmen, eingeleitet. Anschlie­ßend wurden die Teilnehmer in ver­schiedene Gruppen eingeteilt, in denen sie dem ihnen zugeteilten Tier verkleideten. „Das ist das Schöne da­ran - Eltern und Kinder machen ge­meinsam etwas“, so Hauptorganisa­torin Elisabeth Thier.
Besonders froh ist sie über die etwa 30 ehren­amtlichen Helfer, die dafür sorgten, dass alles glatt lief. Unter anderem organisierten diese Kaffee und Ku­chen oder leiteten die einzelnen Gruppen.
Nachdem die einzelnen Gruppen fertig waren mit der Vorbereitung,wurden die Ergebnisse präsentiert. Ob mit einem Tanz oder einem klei­nen Theaterspiel, die Kinder und Er­wachsenen präsentierten ihre Tiere. Dabei kam sehr gute Stimmung auf, vor allem als dann eine Bauemhof­party angesagt war, bei der alle mittanzen durften.

 

Schwelmer Prinzentitel bleibt in der Familie

Schwelm.
von Fabian Vogel

 

Das neue Schwelmer Prinzenpaar Kerstin und Fabian Hartje (vorne links) bei der Proklamation. Links im Hintergrund ihre Vorgänger Stefanie Helsper und Julius Hartje (rechts daneben)

Foto: Fabian Vogel

 


Kerstin und Fabian Hartje sind das neue Schwelmer Prinzenpaar. Sie folgen auf Julius Hartje und dessen Lebensgefährtin Stefanie Helsper.

Die berühmt berüchtigte Rakete wurde gleich mehrfach von den Mitgliedern der Kolpingsfamilie bei der Proklamation des neuen Prinzenpaars gestartet. Selbstverständlich auch für das neue Paar, dass am Freitagabend im Kolpinghaus bekannt gegeben wurde. Der Thron ist zwar keine Erbmonarchie im eigentlichen Sinne, in diesem Jahr bleibt er allerdings in der Familie Hartje. Kerstin und Fabian übernehmen die Geschäfte, nachdem im letzten Jahr der kleine Bruder von Fabian, Julius Hartje, mit seiner Partnerin Stefanie Helsper, das Zepter in der Hand hatte.

Doch bevor das wohl gehütete Geheimnis um das Prinzenpaar für Närrinnen und Narren der Kolpingfamilie gelüftet wurde, nutzte Sitzungspräsident Christian Beckmann die Gelegenheit, den zahlreichen anwesenden Mitgliedern in der prall gefüllten Gaststätte einen Rückblick der Höhepunkte aus dem vergangenen Jahr zu präsentieren. Zugleich dankte er den vielen Helfern für die tolle Zusammenarbeit in seiner ersten Session als amtierender Sitzungspräsident.

Inthronisierung

Im Anschluss folgte die von vielen mit Spannung erwartete Bekanntgabe und Inthronisierung des neuen Prinzenpaares. Mit der Übergabe der Insignien Mantel, Orden, Prinzenhut, Krönchen und Spiegel an Prinz und Prinzessin übernahmen Kerstin I. und Julius I. offiziell die Amtsgeschäfte ihrer Vorgänger.

Dabei galt der erste Gruß, naturgemäß in der sich reimenden Wechselrede, dem alten Prinzenpaar: „Ihr Beiden gabt uns Potenzial, fürs nächste Jahr im Karneval“, bedankte sich Fabian der I. der bei dieser Gelegenheit seinen Vorgängern gute Arbeit attestierte. „Julius und Steffi auf dem Thron, bereiteten uns eine super Session“, so der neue Prinz. Die beiden gebürtigen Schwelmer, selber seit Jahren in der Kolpingsfamilie und damit folgerichtig auch zur fünften Jahreszeit immer sehr aktiv, schauen voller Begeisterung auf ihre nun anstehenden Aufgaben: „Wir freuen uns, den Menschen Fröhlichkeit zu bringen“ so die neue Prinzessin Kerstin Hartje.

Prunksitzung bereits ausverkauft

Nachdem beide bereits vor Jahren aufgefordert wurden, als Prinzenpaar tätig zu werden, ist es also jetzt soweit. „Wir wurden oft gefragt, und die Kolpingsfamilie hat uns schließlich überredet“, erklären beide, wie es zu ihrer Ernennung gekommen ist. Die beiden neu gekrönten Vertreter des diesjährigen Karnevals in Schwelm schauen ohne Scheu auf die nun anstehenden Verpflichtungen: „Das schwerste war sicherlich die Proklamation, der Bühnenbau für die Prunksitzung läuft bereits - es gibt eigentlich nichts, auf das wir uns nicht freuen“, so Fabian Hartje.

Neues Motto bekanntgegeben

Pflichtbewusst präsentierten beide dann natürlich auch das Motto des diesjährigen Schwelmer Karnevals: „Ahoi und volle Fahrt voraus, mit der MS Karneval im Kolpinghaus.“ Nach einem lautstarken dreifachen „Schwelm Helau“ richtete auch Ehrennachtwächter Christian Fasel seine Glückwünsche an das neue Prinzenpaar.

Dabei blieben auch die anstehenden Termine von Sitzungspräsident Christian Beckmann nicht unerwähnt. Am 24. Februar startet mit der Awo-Sitzung das wilde Treiben, einen Tag später folgt die große, bereits ausverkaufte Prunksitzung. Wiederum einen Tag später kommt der Karneval in den Marienstift, bevor die „dollen Tage“ am Rosenmontag mit dem Rathaussturm und dem Kinderkarneval am 27. Februar auf die Zielgeraden einbiegen.

 

St. Marien-Sternsinger waren wieder zu
Gast im Schwelmer Rathaus.


Schwelm:
Feierlich und fröhlich zugleich gestaltete sich jetzt der Besuch der Sternsinger der Katholischen Propsteigemeinde St. Marien im Schwelmer Rathaus. 45 Kinder und Jugendliche im Alter von 5 bis 14 Jahren sangen Lieder und sammelten Spenden für den guten Zweck. In diesem Jahr steht die Sternsinger-Aktion unter dem Motto: „Gemeinsam für Gottes Schöpfung in Kenia und der Welt!“ Die Spenden kommen über das Missionswerk Kindern in 1550 Projekten weltweit zugute.
Seit vielen Jahren besuchen die Sternsinger auch das Schwelmer Rathaus, wo man sich über die Heiligen Drei Könige in ihren glitzernden Gewändern sehr freut. In Vertretung für die verunfallte Bürgermeisterin Gabriele Grollmann begrüßten Schwelms Beigeordneter Ralf Schweinsberg und die stellvertretende Bürgermeisterin Christiane Sartor die engagierten Kinder und ihre Begleiter/innen. Sie steckten ebenso eine Spende in die Sammelbüchsen wie zahlreiche Mitarbeiter/innen der Verwaltung, die sich den Besuch der Sternsinger nicht entgehen ließen.

Bevor die Kinder den Segen über der Tür der Bürgermeisterin und am Rathauseingang anbrachten, gab es noch Getränke und, so Ralf Schweinsberg, „Süßigkeiten zum Schnuckeln!“
Wie Kerstin Hartje betonte, absolvieren die Kinder auch in diesem Jahr ein stattliches Programm. Sie suchen Schwelmer Sozialeinrichtungen auf, wie z.B. die Seniorenheime; sie singen zudem im Krankenhaus, bei der Caritas und im Christian-Ehlhardt-Haus. Der kommende Sonntag steht ganz im Zeichen der Auftritte in zahlreichen Privathaushalten.
Schon im Herbst beginnen die Vorbereitungen für die große Aktion, die von vielen Gemeindemitgliedern, darunter auch Eltern und ehemalige Sternsinger, unterstützt wird. Es werden Fahrdienste arrangiert, und am Sonntag wird für die Kinder auch gekocht.

„Das Schönste“, so Kerstin Hartje, „ist, dass niemand seine Unterstützung als Pflicht versteht. Es bereitet allen wirklich viel Freude!“