Die Geschichte der Kindergärten  in Schwelm
St. Marien, Marienweg  und  in
Hl. Geist, Sedanstraße 
 
siehe auch  http://www.kath-familienzentrum-schwelm.de/

 

Geschichtlicher Rückblick Die Situation heute  I  Arbeitsgrundlage  I  Aktivitäten
 
 

Geschichtlicher Rückblick
1893 - nach fünfjährigen Verhandlungen mit den Behörden - eröffneten die Vinzentinerinnen aus Paderborn in Verbindung mit dem Marienhospital im Haus Bahnhofstraße / Ecke Marienweg ihre „Kinderverwahrschule". Dieses Haus war sowohl Pfarrhaus als auch Pfarrbücherei und enthielt noch weitere Gemeinderäume. In dem größten Raum begann vor genau 110 Jahren die Kindergartenarbeit in St. Marien.Dies Haus fiel am 3. März 1945 den Bomben des 2. Weltkrieges zum Opfer. Nach dem 2. Weltkrieg wurde die Arbeit in Räumen an der Südstraße weitergeführt, bis 1954 der Grundstein für den jetzigen Kindergarten am Marienweg gelegt werden konnte, der 1955 durch den damaligen Generalvikar von Paderborn, Dr. Josef Tuschen, eingeweiht werden konnte. Drei Gruppen mit je 30 Kindern zogen In den Kindergarten ein (doch manchmal waren es auch mehr, das sahen die Schwestern nicht so eng.)

1973 beschloss der Kirchenvorstand die Erweiterung des Kindergartens, da er räumlich nicht mehr den pädagogischen Anforderungen entsprach. 1978 konnte der Erweiterungsbau eingeweiht werden: 75 Kinder in drei Gruppen fanden ausreichend Räumlichkeiten vor. 1994 wurde dann das Dachgeschoß des Kindergartens ausgebaut, um Raum für eine vierte Gruppe zu schaffen und auch der Kindergarten­spielplatz wurde neu gestaltet.

Eine pädagogische Zusatzkraft kümmert sich um behinderte Kinder, denn auch die werden in unseren Kindergarten aufgenommen.
Bis 1969 lag die Leitung des Kindergartens in den Händen der Schwestern vom Hl. Vinzenz von Paul (Vinzentinerinnen) aus Paderborn. (Der Name „Schwester Pacia" ist noch vielen bekannt) Von 1971 bis 2010 lag die Leitung des Kindergartens nn den Händen von Frau Christine Hartje

 
Links Jugendheim und Kindergarten um 1960
                                                KIndergaerten 1940                                               Kindergarten 1949                                                   
Kindergarten 1975
 

Die Situation heute:
Unsere Gemeinde trägt zwei Kindergärten: am Marienweg (100 Plätze) und an der Sedanstraße (75 Plätze). Die Kindergärten verstehen sich als Alternativangebot zu den kommunalen Kindergärten auf bewusst katholischer Grundlage! Hier werden die Kinder bekannt gemacht mit Jesus, seinem Leben und seiner Botschaft. Sie erfahren von der Liebe Gottes und werden angeregt  , ihr Tun und Trachten danach auszurichten.
Wir sind bemüht jedes einzelne Kind in seiner Lebenssituation zu sehen, und mit Ihm und seinen Eltern eine Basis zu bauen, die auf Vertrauen, Wärme, Geborgenheit und Annahme seiner Persönlichkeit beruht.
Unsere Kindergärten stehen allen Kindern offen, deren Eltern die christliche Werteorientierung in der Erziehung wünschen. In unseren Kindergärten werden Kinder im Alter von 3 Jahren bis zum Schuleintritt betreut.

 

Arbeitsgrundlage:
Und das ist unsere Arbeitsgrundlage:
"Unsere Kindergärten sehen ihre Aufgabe in der Ergänzung der Familienerziehung. Sie wollen dem Kind zur Entfaltung aller seiner Kräfte verhelfen. Die Kinder sollen in ihren Gruppen Gemeinschaft als Bereicherung erleben, nicht als Einengung ihrer Individualität und Spontaneität

Im Spiel setzt sich das Kind mit seiner Umwelt auseinander   und sammelt Erfahrungen. Die religiöse Erziehung  ist in die  Gesamterziehung integriert und  vollzieht sich z. B. in der Vermittlung von Grundhaltungen und christlichen Grundwerten. Das heißt: Den Kindern soll Begegnung mit dem christlichen Glauben ermöglicht werden, z. B.: Sie sollen erfahren können, dass Christen an einen menschenfreundlichen Gott glauben und Ihm vertrauen.  Die christlichen Feste werden - dem Verstehenshorizont der Kinder entsprechend - gedeutet und gefeiert. Die christliche Grundausrichtung schließt Achtung und Toleranz gegenüber Andersdenkenden mit ein."

 
Aktivitäten:

Die Kinder können bei uns:
Spielen und basteln singen und tanzen,  still werden und auf Traumreise gehen,
lärmen und toben, sich freuen und feiern, bauen, werken und experimentieren,
 Freunde finden und Beziehungen knüpfen,
streiten und Konflikte lösen, im Freigelände Abenteuer erleben,
wandern und Natur erkunden,  schauen, staunen und lauschen,
ihre Sinne schärfen beten und Feste feiern, Märchen und  Geschichten hören
turnen und sich bewegen, auf einander Rücksicht nehmen lernen miteinander lachen
und weinen Freundschaft pflegen, Geborgenheit erleben und sich wohl fühlen